19.03. - 21.03.2027
Workshop
Regulär: 430,00€
Ermäßigt: 375,00€*
Solidar-/Minimalpreis: 320,00€**
Prozessbegleiter in Ausbildung: 285,00€***
inkl. 139,00€ Verpflegungspauschale
(2x Mittagessen, 2x Abendessen, Getränkepauschale für 3 Tage)
*\**\*** Info zu den Kostenoptionen siehe am Ende dieser Seite.
Bei der Buchung beider Workshops erhalten Sie auf die Workshopkosten eine Ermäßigung von 40% gegenüber der Summe der beiden Einzelpreise.
Übernachtungsgäste auf Schloss Hohenfels können hier Unterkunft und Frühstück zusätzlich individuell buchen.
Der umgekehrte Kultus, wie ihn Rudolf Steiner insbesondere im Zyklus Anthroposophische Gemeinschaftsbildung (GA 257) dargestellt hat, beschreibt einen spirituellen Übungsweg, der nicht als äusseres Ritual, sondern mit der inneren Übung und im sozialen Miteinander wirksam wird. Dieser Workshop macht den umgekehrten Kultus als lebendigen Weg der Gemeinschaftsbildung konkret erfahrbar. Als zentraler methodischer Einstiegspunkt dient eine über Jahre erprobte Praxis mit der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck. Diese Arbeit wird ergänzt durch die überpersönlich-geistige Dimension des umgekehrten Kultus.
Im Zentrum des Workshops steht die Kreisarbeit. In der Begegnung im Kreis erforschen wir, was geschieht, wenn Menschen sich jenseits ihrer gewohnten Rollen, Erwartungen und Vorstellungen begegnen. Wir üben, wahrzunehmen, was zwischen uns entsteht, und entwickeln eine Form der Begegnung, in der wir für das Seelisch-Geistige des Anderen erwachen können.
Die Kreisarbeit ist dabei nicht nur eine Methode oder ein Einstieg. Sie ist der Raum, in dem sich der Umgekehrte Kultus vollzieht und vertieft.
Im direkten Anschluss an diesen Workshop wird es einen zweiten Workshop geben.
Workshop 1:
Grundlagen- und Kreisarbeit
Freitag, 19.03. (16:00 Uhr) – Sonntag, 21.03.2027 (16:00 Uhr)
Workshop 2:
Grundlagen- und Kreisarbeit (Vertiefung) & Open-Space
Sonntag, 21.03. (19:00 Uhr) – Mittwoch, 24.03.2027 (17:00 Uhr)
Die beiden Workshops 1 & 2 können einzeln besucht werden. Gemeinsam bilden sie einen sechstägigen Entwicklungsweg. In beiden Workshops steht die Kreisarbeit im Zentrum. Sie wird durch Theorie, inhaltliche Impulse und praktische Übungen vorbereitet und begleitet. Workshop 1 gestaltet einen eigenständigen, in sich geschlossenen Gemeinschaftsbildungsprozess in Theorie und Praxis im Sinne des umgekehrten Kultus. Workshop 2, ebenfalls ein in sich geschlossener Block, kann auch als Vertiefung genutzt werden und wird ergänzt durch einen täglichen Open-Space-Block für individuelle Initiative, Selbsterziehung, den eigenen Schulungsweg und das Einbringen persönlicher Fähigkeiten in die Gruppe.
Kreisarbeit und Open-Space – zwei Arbeitsformen auf einem gemeinsamen Weg des Umgekehrten Kultus.
Der Workshop verbindet inhaltliche Impulse und Textarbeit mit einem intensiven gemeinsamen Erfahrungsprozess.
Wir arbeiten mit:
Die Theorie dient dabei nicht der Vermittlung eines fertigen Modells. Sie schafft Orientierung und bereitet den Erfahrungsraum vor, in dem sich die gemeinsame Arbeit entfalten kann.
Die Kreisarbeit geht in ihrem Kern auf die Gemeinschaftsbildung nach M. Scott Peck zurück. In einem begleiteten Gruppenprozess werden verschiedene Phasen der Gemeinschaftsbildung durchlaufen und persönliche Hindernisse in der Begegnung bewusst wahrgenommen und bearbeitet. Diese Arbeit bildet eine wichtige Grundlage für die Kreisarbeit in den Workshops.

In der Vertiefung mit dem Umgekehrten Kultus wird sie erweitert und in eine überpersönliche, geistige Dimension geführt.
1. Die Methode der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck bildet mit einem Durchlaufen der 4 Phasen (Pseudo, Chaos, Leere, authentische Gemeinschaft) auf der persönlichen Ebene den praktischen Kern des Workshops. Typische Hindernisse wie Erwartungen, Rollen, Konflikte, Rückzug oder Machtfragen werden sichtbar und können bewusst wahrgenommen, ausgehalten und schrittweise verwandelt werden. So entsteht Vertrauen und echte Verbindung. Das persönliche Mitteilen, insbesondere auch das Teilen der eigenen Verletzlichkeit, vertieft die Erfahrung einer authentischen Gemeinschaft, die tatsächlich gelebt und erlebt wird. Die von Scott Peck definierten Ziele sind:
2. Der umgekehrte Kultus wird in seiner ganzen Tiefe erst in der überpersönlichen Dimension erfahrbar. Die Gruppe durchläuft dazu parallel zu den vier Phasen nach S. Peck die vier Stufen – Kommunion, Wandlung, Opferung und Offenbarung – als gemeinschaftliche Handlung, die in den Gesamtprozess eingebettet ist.
Der Umgekehrte Kultus ist kein äusseres Ritual und kein fertiges Verfahren. Er ist ein Weg, auf dem sich im sozialen Miteinander eine neue Form der Begegnung mit dem anderen Menschen und mit der geistigen Welt entwickeln kann.
Im Mittelpunkt steht die Frage:
Was geschieht, wenn wir im anderen Menschen nicht nur die Persönlichkeit, den Gesprächspartner oder den Mitmenschen wahrnehmen, sondern für sein Seelisch-Geistiges erwachen?
Dieser Frage wollen wir nicht nur theoretisch nachgehen. Wir wollen sie in der gemeinsamen Arbeit erfahren und praktisch erforschen. Der Workshop ist als vollständiger Prozessworkshop gestaltet. Die Gruppe durchläuft gemeinsam einen Entwicklungsweg, in dem persönliche, soziale und geistige Ebenen ineinandergreifen.
Die Begegnung von Mensch zu Mensch kann zum Weg in die geistige Welt werden.
Wenn wir uns im gemeinsamen Prozess nicht nur als Persönlichkeiten begegnen, sondern beginnen, wirklich am Seelisch-Geistigen des anderen zu erwachen, kann sich der soziale Raum für eine geistige Wirklichkeit öffnen. Die Gemeinschaft wird dann nicht nur zu einem Ort menschlicher Begegnung, sondern zu einem Raum, in dem wir uns gemeinsam der geistigen Welt nähern.
Rudolf Steiner beschreibt diese Dimension des Umgekehrten Kultus (GA 257):
«Die Kultgemeinde versucht die Engel des Himmels zu veranlassen, herunterzugehen in den Kultraum, damit sie unter den Menschen seien. Die anthroposophische Gemeinde versucht, die Menschenseelen zu erheben in die übersinnliche Welt, damit sie unter die Engel kommen. Das ist in beiden das gemeinschaftsbildende Element. (…)
Die Arbeit einer anthroposophischen Gruppe besteht nicht bloss darin, dass eine Anzahl von Menschen über anthroposophische Ideen reden, sondern dass sie sich als Menschen so vereinigt fühlen, dass Menschenseele an Menschenseele erwacht, und die Menschen hinaufversetzt werden in die geistige Welt, sodass sie wirklich unter geistigen Wesen sind, wenn auch vielleicht ohne Schauen.»
In diesem Sinne wird Gemeinschaft zu einem geistigen Weg: Menschenseele erwacht an Menschenseele – und die Menschen können sich gemeinsam in die geistige Welt erheben.
Der Workshop richtet sich an Menschen,
Eine gute Orientierung in der Anthroposophie ist hilfreich, Vorkenntnisse sind jedoch nicht erforderlich.
Dieser Workshop kann als Teil des Schulungsprogramms für Prozessbegleiter:innen des Umgekehrten Kultus im Rahmen der Weltenwandler-Akademie für die Agenda-2033-Bewegung angerechnet werden. Das Ausbildungsprogramm ab 2027 befindet sich derzeit im Aufbau und wird in den kommenden Monaten weiter konkretisiert und entwickelt. Die Teilnahme an diesem Workshop kann dabei – ebenso wie die Teilnahme an anderen dafür vorgesehenen Veranstaltungen – als Ausbildungsbaustein angerechnet werden.
Gesamtkosten inkl. 139,00€ Verpflegungspauschale
(2x Mittagessen, Getränkepauschale (Kaffee), 2x Abendessen)
Regulär:
430,00€
(291,00€ ohne Verpflegung)
Ermäßigt*: 375,00€
(236,00€ ohne Verpflegung)
Solidar-/Minimalpreis**: 320,00€
(181,00€ ohne Verpflegung)
Prozessbegleiter in Ausbildung (PIA)***: 285 €
(180,00€ ohne Verpflegung)
Kosten für Unterkunft und Frühstück sind zusätzlich individuell zu buchen.
* Ermässigt:
** Solidar-/Minimalpreis:
*** Prozessbegleiter in Ausbildung (PIA)
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