Gemeinschaftsbildung nach M. Scott Peck

Gemeinschaftsbildung: Die Praxis des Umgekehrten Kultus

Erwachen am Seelisch-Geistigen des Anderen

19.11. - 21.11.27

Regulär / Early Bird: 490,00 € / Wiederholer: 465,00 € / Bevorzugte Konditionen: 465,00 € (Early Bird (2 Monate vor Beginn (7.8.26), Studenten, Lehrlinge, Sozialhilfeempfänger, IV, Kulturlegi, o. A.) / inklusive 190,00 € Verpflegungspauschale *(gemäss deiner Wertschätzung bzw. deiner finanziellen Möglichkeiten gern zusätzliche Spenden vor Ort erwünscht)

inkl. MwSt.

Workshop

mit Andreas Reese

Veranstalter/in: Gemeinschaftsbildung Schweiz

Sie erhalten einen Early-Bird Rabatt: 0,00 

Kosten für Unterkunft und Frühstück sind zusätzlich individuell zu buchen.

Gemeinschaftsbildung: Die Praxis des Umgekehrten Kultus

Erwachen am Seelisch-Geistigen des Anderen

Freitag, 19.11. (16:00) – Sonntag, 21.11.2026 (15:00) auf Schloss Hohenfels (Deutschland, Nähe Bodensee)

Dieser Gemeinschaftsbildungs-Workshop ist ein Zusammenspiel der Gemeinschaftsbildung nach M. Scott Peck und der anthroposophischen Gemeinschaftsbildung (Umgekehrter Kultus).

Wir beginnen den Weg der Gemeinschaftsbildung mit dem Ansatz von Scott Peck und erkunden die vier Phasen des Gruppenprozesses auf der persönlichen Ebene. Gleichzeitig öffnet sich der Blick auf die anthroposophische Gemeinschaftsbildung (Umgekehrter Kultus), welche diese Erfahrungen vertieft und in eine überpersönlichen Dimension führt.

Neben dem klassischen Prozess im Kreis mit den Leitlinien nach Scott Peck kommen praktische Übungen, meditative Elemente und bewusst gestaltete gemeinsame Handlungen hinzu, die innere Haltung, Selbstverantwortung und geistige Präsenz stärken.

Was dich erwartet:

Der umgekehrte Kultus, wie ihn Rudolf Steiner insbesondere im Zyklus Anthroposophische Gemeinschaftsbildung (GA 257) dargestellt hat, beschreibt einen spirituellen Übungsweg, der nicht als äusseres Ritual, sondern mit der inneren Übung und im sozialen Miteinander wirksam wird. Dieser Workshop macht den umgekehrten Kultus als lebendigen Weg der Gemeinschaftsbildung konkret erfahrbar. Im Mittelpunkt steht eine über Jahre erprobte Praxis mit der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck. Diese Arbeit wird ergänzt durch die überpersönlich-geistige Dimension des umgekehrten Kultus.

Der Workshop arbeitet auf zwei sich durchdringenden Ebenen, die sich gegenseitig vertiefen und tragen:

1. Die Methode der Gemeinschaftsbildung nach Scott Peck bildet mit einem Durchlaufen der 4 Phasen (Pseudo, Chaos, Leere, authentische Gemeinschaft) auf der persönlichen Ebene den praktischen Kern des Workshops. Typische Hindernisse wie Erwartungen, Rollen, Konflikte, Rückzug oder Machtfragen werden sichtbar und können bewusst wahrgenommen, ausgehalten und schrittweise verwandelt werden. So entsteht Vertrauen und echte Verbindung. Das persönliche Mitteilen, insbesondere auch das Teilen der eigenen Verletzlichkeit, vertieft die Erfahrung einer authentischen Gemeinschaft, die tatsächlich gelebt und erlebt wird. Die von Scott Peck definierten Ziele sind:

  • Authentische Beziehungen zu den anderen Teilnehmern aufzubauen
  • Persönliche Hindernisse in der Begegnung mit anderen zu erkennen und loszulassen
  • Die Phase „echter Gemeinschaft“ zu erleben: Ein Erlebnis von ungewöhnlicher Sicherheit und ausserordentlichem Respekt

2. Der umgekehrte Kultus wird in seiner ganzen Tiefe erst in der überpersönlichen Dimension erfahrbar. Die Gruppe durchläuft dazu parallel zu den vier Phasen nach S. Peck die vier Stufen – Kommunion, Wandlung, Opferung und Offenbarung – als gemeinschaftliche Handlung, die in den Gesamtprozess eingebettet ist.

  • Erwachen am Seelisch-Geistigen des Anderen.
  • Bewusstes Einladen und Wahrnehmen der geistigen Welt und Begegnungen mit höheren Wesenheiten.
  • Entwicklung des Wahrheitssinns zur Erfassung geistiger Wirklichkeit, ggf. auch durch Textarbeit.
  • Eigene Erfahrungen aus der persönlichen Ebene bewusst erweitern und die überpersönliche Dimension mit einbeziehen.

Der Workshop umfasst:

  • Fokus: Gemeinsamer Prozess im Kreis mit bewusster Prozessbegleitung
  • dazu kommen:
  • geführte Übungen
  • dialogische Prozesse
  • gemeinschaftliche Reflexion

Für wen?

Der Workshop richtet sich an Menschen,

  • die bereit sind für innere Prozesse und echte Begegnung
  • die Gemeinschaft als spirituellen Weg erfahren möchten
  • die anthroposophisch interessiert sind und den umgekehrten Kultus nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis kennenzulernen
  • die aus Gemeinschafts-, Bildungs- oder allen anderen Initiativkontexten kommen

Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

* Verpflegung: 3x Mittagessen, 3x Kaffee, 2x Abendessen

Andreas Reese

Seit Januar 2019 bin ich selbstständig als Projektmanager, Gemeinschaftsbildungs- & Open-Space-Facilitator, Geistiger-Coach, Musiker sowie als (Nada-) Yoga- & Meditationslehrer tätig.

Vita: Andreas Reese

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