Das stille Leben der Dinge

Das stille Leben der Dinge

Handzeichnung als poetische Erfahrung

12.06. - 14.06.26

Workshop

545,00 € (515,00 € Frühbucherrabatt: bei Buchungen bis zum 15.05.26)

von Nikola Jaensch

Das stille Leben der Dinge

Beginn: 12. Juni 2026, 16:00 Uhr (empfohlene Anreise: bis 15 Uhr)
Ende: 14. Juni 2026, 14:00 Uhr

Hinweise zur Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail unter: freiraum.kunst@gmail.com
Daraufhin wird die Bankverbindung per E-Mail übermittelt.
Die Kursgebühr wird durch die Kursleiterin in Rechnung gestellt.
Mit der Überweisung der Kursgebühr an die Dozentin ist der Platz im Kurs reserviert.
Die Kosten für Unterkunft und Frühstück werden zusammen mit der Verpflegungspauschale direkt über Schloss Hohenfels abgerechnet.
Etwa drei Wochen vor dem Workshop erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine E-Mail mit Informationen zum Ablauf, zur Anreise sowie zu den benötigten Materialien und Zeichenutensilien.

Was Dich erwartet

Denn nichts trägt einen Sinn in sich; der wirkliche Sinn der Dinge liegt im Gefüge.
Antoine de Saint-Exupéry

In diesem frühsommerlichen Zeichenworkshop eröffnet sich ein lebendiger Raum zur Entfaltung einer neuen Perspektive auf das klassische Genre des Stillebens. Fernab von herkömmlichen Klischees lädt der Kurs dazu ein, sich von der „Melodie der Dinge“ inspirieren zu lassen, wie es Joseph von Eichendorff in seinem Gedicht „Wünschelrute“ in Worte gefasst hat.
Wie werden die Dinge vor uns beim Zeichnen lebendig? Kann man ihnen durch die Art der Zeichensetzung Leben einhauchen?
Diesen und ähnlichen Fragen versuchen wir nachzugehen, indem wir unsere Empfindungen in Beziehung setzen zu inspirierenden Objekten aus dem persönlichen Umfeld der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Als Erinnerungsstücke verkörpern diese einen Teil der Gefühlswelt der Zeichnerinnen und Zeichner.
Darüberhinaus steht vor Ort ein reiches Angebot geeigneter Objekte zur weiteren Auswahl zur Verfügung. Eine solche originelle Sammlung führt uns unmittelbar in den Prozess der Gestaltung. In der Fähigkeit, Assoziationen auszulösen, bilden unsere auserkorenen Objekte „anschauliche Quellpunkte“ (Paul Klee) beginnender Bild-Erfindungen.
So eröffnen sich in verschiedensten Techniken schöpferische Wege, um den je eigenen Zugang zur gewählten Thematik zu finden. Hierbei verbindet sich in besonderer Weise das Bildhafte mit dem Formengut von Wort und Schrift.

Im Verlaufe des gemeinsamen Wochenendes schreiten wir fort zu einer Erweiterung des bildnerischen bzw. stilistischen Horizonts. Ergänzt wird die praktische Arbeit durch Rückgriffe auf Gestaltungsprinzipien der Kunstgeschichte, von der Renaissance über den Barock bis zur Klassischen Moderne und darüberhinaus bis in unsere Zeit.

Damit entwickeln wir eine neue, ganz individuelle Sprache von Metaphern, also eine unmittelbar wirkende Bildsprache.
Die entstehenden Arbeiten bilden den Ausgangspunkt für einen lebendigen Gedankenaustausch innerhalb der sich bildenden Gemeinschaft des Kurses. Ob im Zeichnen bereits geübt oder erst am Anfang stehend: Alle sind herzlich willkommen!
Gemeinsam betreten wir beim Zeichnen Neuland in der magischen Atmosphäre von Schloss Hohenfels.

Die Eckdaten

Übernachtung und Frühstück

Die Kosten für Unterkunft und Frühstück sind individuell zu buchen. Ein reichhaltiges vegetarisches Frühstücksbuffet ist im Zimmerpreis erhalten.

Für unseren Workshop hat Schloss Hohenfels uns ein exklusives Zimmerkontingent zur Verfügung gestellt in zwei verschiedenen, frei wählbaren Kategorien.
Jedes Hotelzimmer ist einer bedeutenden Persönlichkeit des 20. Jahrhunderts gewidmet und in ihrem Sinne komfortabel ausgestaltet nach höchstem ästhetischen und modernen Anspruch. Es kann aus zwei Zimmerkategorien ausgewählt werden.
Die Zimmer werden in der Reihenfolge der Buchungen vergeben: Wer zuerst bestellt, hat die freie Auswahl.

Verpflegung

hochwertige vegetarische/vegane Vollverpflegung während des Workshop-Wochenendes (Snacks, Getränke während des gesamten Tages, 2 x Mittagessen, 2 x Abendessen)

Raum

Für unser Seminar steht uns ein großzügiger, lichtdurchfluteter Raum im Schlossensemble zur Verfügung. Mit seiner exklusiven, historischen Atmosphäre und dem weiten Blick in die Natur schafft er den idealen Rahmen, um den Alltag hinter sich zu lassen, zur Ruhe zu kommen und sich ganz auf den künstlerischen Prozess einzulassen.

Weitere Informationen zum Kurs sowie zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen unter: https://nikolajaensch.wordpress.com/workshops/

Nikola Jaensch

Die in Würzburg geborene bildende Künstlerin Nikola Jaensch lebt und arbeitet in Mainz und am Bodensee. In Europa ist sie über die Grenzen von Deutschland hinaus als Zeichnerin, Malerin und Druckgrafikerin bekannt.
Ihre Werke zeigt sie im In- und Ausland, wie zum Beispiel im Museum für Moderne Kunst, Wien, auf der Biennale de la Gravure, Paris, auf der Milano Flash Art Show oder im Picasso-Museum Münster.
2004/2005 wurde Nikola Jaensch zur Mainzer Stadtdruckerin ernannt. Die Preisverleihung fand statt in Verbindung mit einer großen Einzelausstellung im Gutenberg-Museum, Mainz. Zahlreiche weitere Kunstpreise folgten, wie zum Beispiel der Woldemar Winkler-Preis Gütersloh (2011), der Kunstpreis des Zonta Club of Mainz (2016), das Burgund-Stipendium des Landes Rheinland-Pfalz (2020) oder ein Projektstipendium der Kunststiftung, Bonn (2022).
Im Jahr 2019 wurde Nikola Jaensch eingeladen, ein Porträt der Nachrichtenmoderatorin Gundula Gause zu gestalten, Preisträgerin des bekannten Mainzer Medienpreises. Diese Druckgrafik wurde in die Sammlung des Gutenberg-Museums Mainz aufgenommen.
Werke von Nikola Jaensch befinden sich in zahlreichen öffentlichen Sammlungen, zum Beispiel im Landesmuseum Rheinland-Pfalz, im Arp Museum Rolandseck, in den Kunstsammlungen des Landes Rheinland- Pfalz, der Landesbank Baden-Württemberg, der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung/ Berlin und in der Kunstsammlung des Rotary-Club Wien Albertina. Vertreten ist Nikola Jaensch auch in vielen privaten Sammlungen, zum Beispiel in Berlin, Bayreuth, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt, Hamburg, München, Hofsós, Lahore, Mailand, Melbourne, Seattle, Toulouse und Turin.
Nikola Jaensch studierte Freie Handzeichnung, Druckgrafik, Schriftbildnerei und Malerei an der Akademie für Bildende Künste Mainz und der Ecole Superieure des Beaux-Arts Toulouse und vertiefte ihre Studien als Meisterschülerin bei Professor Dieter Brembs. Neben den erwähnten Bereichen umfasst ihr Oeuvre die Gattungen der installativen Plastik, (Raum-) Collage, Videokunst und diverse Mischformen aktueller Kunst. Ihre bildnerischen Ausdrucksmittel sind vorwiegend freie graphische Techniken in Verbindung mit Collage-Elementen. Dabei begreift Nikola Jaensch ihr künstlerisches Tun als stetige Neuerfindung, sowohl formal-stilistisch, als auch inhaltlich-ikonographisch.
Neben ihrer Tätigkeit als freischaffende Künstlerin unterrichtet Nikola Jaensch seit über 20 Jahren Jahren an verschiedenen Hochschulen und Institutionen, wie zum Beispiel an Pädagogischen Hochschule Würzburg sowie der Kunsthochschule Mainz.

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